Das Wissens- und Denk- potenzial der Senioren!

Ist es ethisch moralisch vertretbar, das riesige Wissens- und Denkpotenzial der pensionierten Menschen einfach nicht zu nutzen?

Was bedeutet das für die Menschen unter 65, für die Wirtschaft, für die Gesellschaft, was bedeutet das für die Würde der Senioren? Wollen die künftigen Senioren auch so behandelt werden?

Was passiert, wenn diese aktiv weiter mitwirken wollen?

Ü65 bis Ü85+ - ein riesiges Wissens- und Denkpotenzial

Die Denkkraft von Ü 65 bis Ü 85+

Migros Kulturprozent unterstützt das Projekt „Tavolata“ - ein hoch wirksamer Selbstorganisation Ansatz für einen würde- und freudvollen Lebensabschnitt. Im Zentrum steht das gemeinsame Kochen in kleinen Gruppen. Inzwischen gibt es schon über 200 registrierte Tavolatos und eine grosse „Dunkelziffer“.
Am 8. Oktober traf sich erstmals der Tavolata Rat zur Fragestellung, was kann verbessert werden und wie können die Tavolatas von den Erkenntnissen anderer Tavolatas erfahren? Die 37 Teilnehmenden nutzten SokratesMaps um die aktuelle Lage präzise zu ermitteln, zu besprechen und Lösungen abzuleiten.
Die aktuellen Herausforderungen liegen in der Vernetzung der Tavolatas mit anderen Institutionen vor Ort und die künftige Herausforderung wird wohl das Nebeneinander von vielen Tavolatas an einem Ort sein.
Besonders beeindruckend war aber die Denk- und Urteilskraft von jedem der 37 Teilnehmenden. Diese war mindestens so stark wie die von 40 Jährigen, ja sie war sogar stärker, weil die Lebenserfahrung tiefenscharfen Fokus ermöglichte.
Meine (Thomas Braun) Erkenntnis: Wir werden in einigen Bereichen keinen Fachkräftemangel, wenn wir die Denk- und Handlungskraft der Senioren einbinden - SokratesKarten können da direkt helfen, - ganz naheliegend -, in der Selbstkreation des Lebens der Senioren, aber auch im Einanderverstehen von Jungen und Alten.
Gemeinden und Städte tun gut daran die älteren Menschen nicht zu verwalten, was heute viel Geld kostet. Die Regierungen sollten Möglichkeiten schaffen, analog beim Gewerbe, dass Senioren handeln und damit einen Beitrag zum Gelingen der Gemeinde leisten dürfen. Ganz im Sinne der Sokrates Initiative „Menschen machen Bildung“ kann es heissen „Menschen machen Gemeinde“ - wer denn sonst?

Thomas Braun 11. Nov. 2019

 

 

 

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